Gutsmann übernimmt das Kapitänsamt von Kepski

Tischtennis: MTV Groß Denkte/SC Atzum etabliert sich schneller als erwartet in der Landesliga. Ein Stabwechsel erfolgt beim Landesligisten Groß Denkte/Atzum von Christof Kepski (hinten) auf Kim-Colin Gutsmann (vorne).

„Es lief einfach bombastisch“, bewertete Kim-Colin Gutsmann die Herbst-Bilanz des MTV Groß Denkte/SC Atzum in der Tischtennis-Landesliga geradezu euphorisch. Der Aufsteiger galt in eingeweihten Kreisen als Fahrstuhlmannschaft und damit Rückkehrer in die Bezirksoberliga. Doch dann kam alles ganz anders – und das, obwohl mit Matthias Gärtner ein wichtiger Leistungsträger aus gesundheitlichen Gründen lediglich bei zwei Begegnungen an Bord war.

Umso mehr überraschte das Zwei-Dörfer-Sextett mit dem siebten Platz zur Halbzeit, zumal es mit einem 6:9-Fehlstart gegen den SSV Neuhaus II die ungünstige Prognose untermauerte. „Da hatten wir Pech, weil Tobias Nehmsch bei Nehaus mit an Bord war“, erinnert sich Gutsmann. Nehmsch war einst Kapitän des damaligen Regionalligisten MTV Wolfenbüttel.

Nach einem klaren 9:0-Triumph über den Abstiegskandidaten Nummer 1, MTV Wolfenbüttel, behauptete sich der Staffelneuling auch gegen den RSV Braunschweig II mit 9:5. „Die Verbandsligareserve muss häufig mit Ersatz antreten. Wir haben davon profitiert“, räumte der 29-jährige Angreifer ein.

Einer Sensation gleich kam das 8:8-Remis beim TTV Geismar. „Damit haben wir überhaupt nicht rechnen können. Geismar wurde vor der Saison sogar zu den Topteams gezählt. Die Punkteteilung haben wir in erster Linie Christof Kepski zu verdanken, der oben beide Punkte holte und zusätzlich mit mir in den Doppeln punktete“, blickt Gutsmann erfreut auf diese Begegnung zurück.

Nicht weniger positiv bewertete der frisch gekürte Mannschaftskapitän des MTV/SC den 9:6-Auswärtserfolg gegen den ESV Goslar. „Auch diesen Sieg konnten wir nicht einplanen. Wir waren in Goslar Nutznießer vom Handicap der Harzer, die ohne ihren verletzten Topmann Julian Fischer antreten mussten“, erinnert sich Gutsmann. Der junge Studienrat Gutsmann hat an den Erfolgen seiner Mannschaft maßgeblichen Anteil. Von seinen zehn Einzeln verbuchte er acht auf der Habenseite.

So ist es nicht verwunderlich, dass er künftig vom unteren Drittel in die Mitte vorrückt. Nicht weniger optimal funktioniert die Feinabstimmung mit seinem Doppelpartner Kepski (6:2). „Ich freue mich über die reibungslose Amtsübergabe. Kim ist ein richtig guter Motivator. Er kann als Lehrer Menschen führen“, ist SG-Routinier Kepski überzeugt.

Quelle: WZ, 03.01.2023
Bild: Zopp

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