Zum Ende der Spielzeit hatte das F-Juniorenteam der JSG Asse die Teams der JSG Schladen/Gielde und JSG Asse-Elm am 21.05. zu einem Spielnachmittag auf die Denkter Alm eingeladen. In der stattgefundenen Form war dies nur möglich dank neuer Minitore in Denkte. Diese wurden mit der Förderung der LAGFA* Niedersachsen, deren Zweck es ist, ehrenamtliches Engagement in Niedersachsen zu unterstützen, angeschafft. Im modernen Trainingsansatz stellen sie für uns eine wichtige Basis vieler Spiel- und Übungsformen dar. Man kann sie praktisch -wie bislang oft- auch mit Hütchen- oder Stangenpaaren ersetzen, aber “einzunetzen” ist für die Kinder doch deutlich motivierender. In Denkte werden die Tore durch alle hier trainierenden Kinder- und Jugendmannschaften mit insg. etwa 60 Kindern von 5 bis 15 Jahren genutzt.
An diesem Nachmittag sollte allen Kindern die Möglichkeit geboten werden, möglichst viel praktische Spielzeit im Wettbewerb zu sammeln. Die Spiele wurden im sog. Championsleague-Modus ausgetragen. D.h. Gewinner steigen ein Feld auf, Verlierer entsprechend ein Feld ab. So spielen alle Teams im Wesentlichen Spiele, die zum jeweiligen Entwicklungsstand passen. Nach einem Sieg bekommt man auch mal eine schwierige Aufgabe, an der man wachsen kann. Letztendlich wurden aus knapp 50 Kindern insg. 10 Teams gebildet, die auf 5 Spielfeldern gegeneinander antraten.
Als Spielform wurde sogenannte „Funino“ gewählt, also ein 3-gegen-3 auf 4 Minitore. Diese Form bindet alle Leistungsstufen ein. Einerseits werden Anfänger durch die Übersichtlichkeit und Spiele auf passendem Niveau nicht überfordert. Andererseits werden gute Spieler gefordert, spielerische Lösungen zu finden. Im klassischen Modus mit zentralen Toren und Torwart sind auch in diesem Alter hier und da schon mal „Brechstangenlösungen“ per Fernschuss zu beobachten. Das Feld muss durch die Positionierung der Tore in dieser Spielform automatisch in der ganzen Breite bespielt werden. Jedes der drei Kinder auf dem Feld muss sich einbringen, um Tore zu erzielen und zu verhindern. Und das nicht nur gegen die Kinder der eigenen Trainingsgruppe, die man gut kennt, sondern im Wettbewerb mit fremden Kindern. Letzteres ist ein bedeutender Unterschied für Kinder mit weniger Spielpraxis und der entscheidende Aspekt, solche Zusammenkünfte zu organisieren.

Ein herzliches Dankeschön an die Mitarbeitenden der LAGFA für die unkomplizierte Unterstützung!






















