Drei Mitglieder der Laufgruppe AsseRunner haben sich auf eine besondere Reise begeben: Cordula Schwarz, Stefanie Bethge und Bettina Börgmann reisten für zwei Wochen nach Kenia in das berühmte Hochland der afrikanischen Wunderläufer. Ziel war das Trainingszentrum „Home of Champions“ auf rund 2400 Metern Höhe – ein Ort, an dem regelmäßig auch deutsche Spitzenläufer ihre Trainingslager absolvieren.

Das Höhentraining stellte für die Teilnehmer eine intensive und zugleich faszinierende Erfahrung dar. Unter Anleitung eines hochkarätigen Trainerteams wurde in drei Leistungsgruppen trainiert. Die Einheiten waren bewusst auf die Höhenanpassung abgestimmt und umfassten Tempodauerläufe, Fahrtspiele sowie lange Läufe. Ergänzt wurde das Programm durch Dehn- und Kräftigungseinheiten.
Zum Trainerteam gehörten bekannte Persönlichkeiten des deutschen Laufsports: Der ehemalige 10 000-Meter-Europameister Jan Fitschen, der erfolgreiche Laufbuchautor und mehrfache deutsche Meister Herbert Steffny sowie der mehrfache deutsche Meister und Organisator vor Ort Oliver Hoffmann.

Ein besonderes Highlight waren Begegnungen mit deutschen Spitzenläufern, die ebenfalls vor Ort trainierten. So besuchten unter anderem Amanal Petros, Simon Boch und Richard Ringer das Camp. In lockerer Atmosphäre entstanden Fotos, Gespräche und Podcastaufnahmen. Die Profis gewährten den Teilnehmern spannende Einblicke in ihren Trainingsalltag.

Auch kulturelle Eindrücke gehörten zur Reise. Die Gruppe besuchte zwei Schulen in der Region und übergab dort Sportartikelspenden, die von den Teilnehmern mitgebracht worden waren. Besonders beeindruckend war der Besuch einer Jungenschule, bei dem die Trainerlegende Brother Colm O’Connell persönlich durch die Einrichtung führte. Er gilt als einer der Wegbereiter des kenianischen Laufwunders und erzählte anschaulich von den Anfängen des außergewöhnlichen Erfolgs der kenianischen Läufer.

Neben dem Training blieb auch Zeit für Ausflüge: Wanderungen, ein Besuch auf dem lokalen Markt sowie spontane Begegnungen mit Lauflegenden – etwa mit der ehemaligen Weltklasseathletin Lornah Kiplagat – gehörten zu den besonderen Momenten der Reise.

Typisch für die Region sind die großen Trainingsgruppen: Jeden Morgen treffen sich dort zahlreiche Läufer bereits um 6.30 Uhr zum gemeinsamen Tempotraining. Gruppen von 30 bis 50 Athleten sind dabei keine Seltenheit – ein beeindruckendes Bild für alle Laufbegeisterten.

Die Teilnehmer berichteten außerdem von einem durchweg positiven Sicherheitsgefühl. Sowohl beim Training auf öffentlichen Sportplätzen, bei Läufen auf den Straßen als auch bei Marktbesuchen konnten sie sich jederzeit frei und sicher bewegen.
Den Abschluss bildete eine Safari in einem Nationalpark, bei der aus nächster Nähe Löwen, Nilpferde, Nashörner, Zebras und viele weitere Tiere beobachtet werden konnten. Auf der Rückfahrt zum Flughafen in Nairobi führte die Reise außerdem noch zum malerischen Lake Naivasha. Fotografisch begleitet wurde die Reise durch Norbert Wilhelmi einem professionellen Sportfotografen.

Für die AsseRunner bleibt die Reise nach Kenia eine außergewöhnliche und beeindruckende Erfahrung – sportlich wie kulturell.

Gleichzeitig setzten sie ihr Engagement fort und sammeln weiterhin Sportkleidung und Schuhe für die Mädchenschule vor Ort.

Noch mehr Bilder und Eindrücke sind unter anderem vom Schulbesuch- sind auf dem Instagram Account der AsseRunner zu finden.
https://www.instagram.com/mtv_denkte_asserunner
Bilder und Text stammen von den AsseRunnern um Bettina Börgmann
